Nass, kühl aber doch sehr schön…

Nach dem Frühstück wieder im selben Café wollen Mani und ich das Tandem holen, leider öffnet die Reception erst um 10.45 Uhr. Wir haben es gestern verpasst nachzuschauen wann sie öffnet und das Tandem schon draussen parad zu stellen. Jetzt müssen wir zwei Stunden warten bis wir endlich losfahren können. Stefan möchte um 11 Uhr den Schnellbus nehmen, der ist aber schon voll, er kann erst um 11.30 Uhr fahren mit dem Bummel-Bus mit über 20 Haltestellen.

Endlich auf dem Via Verdes unterwegs, (ein altes Bahntrasse) der ist wirklich echt grün, rundherum nur Wälder, Wiesen, Berge und Fluss.

schön, die Berge sieht man noch fast nicht…
dieser Tunnel ist schon fast hell…
ein Weg führt runter zum Wasserfall, im Pool könnte man baden….
grün, grün, soweit das Auge reicht…
neben dem Weg fast wie im Tschungel…
hier kann man sogar Licht anzünden…
sogar die Brücke ist grün…

Leider wird das Wetter immer schlechter, bald könnte es einen grossen Regenguss geben. Wir sind auch schon sehr spät dran, uns fehlen die zwei Stunden die wir zu spät losgefahren sind. In Usurbil nehmen wir den Zug bis nach Zumaia und schaffen es trocken zum Boot. Stefan kocht Spaghetti Carbonara, wir können uns nach der Ankunft nur noch an den gedeckten Tisch setzen und essen. Vielen Dank.

Am Dienstag sind wir zum Zmittag bei Jose und Xiomara eingeladen, wir fahren um 13.00 Uhr mit Jose mit. Zur Vorspeise gibt es Bacalao mit Gemüse, zur Hauptspeise eine Paella. Das wollte ich schon lange mal essen. Zum Dessert gibt es eine Beerentorte. Den Kaffee trinken wir in einem baskischen Café. Herzlichen Dank für alles.

feine Paella…
eine alte Waschstelle, wo man Kleider waschen konnte…

José geht wieder arbeiten und nimmt Stefan mit. Mani und ich spazieren mit Xiomara durch Zestoa.

vor fünf Jahren hat ein Blitzeinschlag den Turm zerstört…
auf dem Hauptplatz finden auch Stierkämpfe statt…
Wir treffen Xiria und America, die Tochter und Enkelin von Xiomara..

Am Abend spazieren Mani und ich die Acht Kilometer nach Zumaia zurück.

Heute Mittwoch fährt Mani mit dem Zug nach Hendaye um nochmals von dem feinen Racclette-Käse zu kaufen. Stefan und ich holen bei einem DHL-Partner die neue Schrift für das Boot und gehen einkaufen. Am Nachmittag drehen wir bei Hochwasser auf dem Kanal Runden um den Windmesser neu zu kalibrieren. Das klappt aber nicht. Wir fahren in den Hafen zurück und nehmen uns vor das dann draussen zu machen wo wir mehr Platz haben und nicht auf die Tiefe achten müssen.

Kreise drehen im Kanal…

Regen, Regen, Regen und es soll Starkwind kommen. Obwohl es am Donnerstag viel regnet und manchmal auch windet, haben wir am Abend wieder 100% Akku. Trotzdem nutzen wir Landstrom zum Heizen und um die Kleider nassen Kleider zu trocknen.

Die Dame im Bikeshop kann das Zahnrad, dass wir brauchen nicht bestellen, Bescheid gegeben hat sie uns aber wieder nicht, die doofe Kuh. Mani baut unser Zahnrad aus und kauft im Shop das passende. Die Frau ist der Meinung, dass es nicht passt. Aber es passt. Mani und Stefan montieren es an. Jetzt rollt es wieder gleichmässig.

Am Nachmittag backe ich uns einen Apfelkquarkkuchen, der Teig reicht für zwei zusätzliche kleine Küchlein. Nach der Kaffee/Kuchen Pause spazieren wir zur Küste, wir wollen sehen, ob heute draussen wirklich soviel Wind und Wellen sind wie angesagt. Etwas mehr als gestern, aber es war mehr angesagt.

Cristina und José freuen sich über die Kuchen…
ich habs mir schlimmer vorgestellt…

Ich backe uns das erste mal wieder ein Sauerteigbrot. Ich muss wieder üben, es ist noch nicht ganz schön aufgegangen. Am Nachmittag nachdem wir uns bei José, Cristina und John verabschiedet haben verlassen wir den Hafen Richtung Mutriku. Das sind auf dem direkten Weg ca. 6 Seemeilen, wir kreuzen aber auf, so können wir alles segeln und machen ca. 16 Seemeilen. Zum Ankern ist es noch zu unruhig und der Platz doch eher knapp neben den Fischerbojen, vorallem bei Niedrigwasser. Dann gehen wir halt doch in den Hafen. Am Abend wird es ruhiger.

Tschüss Zumaia….
der Pool ist überspült, es schwimmt sogar jemand, brrrr…
in der Hafenmauer ist ein Turbinenkraftwerk…
der schöne Hafen von Mutriku…
viele Stufen…
bunt, eng und verwinkelt…
jetzt sind die Pools nicht mehr überspült…
das Städtchen lebt….
Tschüss Mutriku…

Am Samstag segeln wir nach Lekeitio, wir wollen in der Bucht hinter der Insel versuchen zu ankern. Leider ist es immer noch sehr unruhig, auch hier ist der Platz eher eng, wir dürfen nicht zu nach zum Strand, sonst hocken wir auf. Das könnte eine unruhige Nacht werden. Schade, wir gehen wieder in den Hafen. Später bei Niedrigwasser können wir sehen wo die Steine aus dem Wasser schauen. Zum Znacht essen wir Racclette und sind froh, dass das Boot nicht schwankt. Nach einem Abendspaziergang durch die schmalen Gassen trinken wir was in einer Bar.

Heute möchten wir eine Fahrradtour machen und suchen einen Bikeshop, wo Stefan sich ein Fahrrad mieten kann. Die haben aber am Sonntag geschlossen. Mani und ich fahren alleine, Stefan macht vom Boot aus eine kleine Wanderung. Am Abend gehen wir essen.

die Kirche von Lekeitio…
in der Hafenmauer tummeln sich kleine Krabben…
jetzt könnte man zur Insel gehen…rechts neben der Insel wollten wir ankern…
Sicht von der anderen Seite…
der Weg zur Insel ist weg…
in den Hügeln hinter Lekeitio, auch hier ist es wunderschön…
die Kirche von Lekeitio…