Endlich Sommertemperaturen, aber schon fast zu heiss…

Bei Niedrigwasser spazieren wir heute über den Fussweg zur Isla de San Nicolas. Sie bietet viel Natur, eine Bunkerruine und eine tolle Aussicht zur Küste und zum Festland.

der Weg ist jetzt gut begehbar….
Sicht über die Bucht und den Hafen nach Lekeitio

Am Nachmittag fahren Stefan und Mani mit dem Tandem nach Puerto de Elantxobe. Sie wollen schauen ob wir im Hafen anlegen können und was das Dorf zu bieten hat. Stefan entdeckt eine Scheuerstelle am Hinterreifen. Sie fahren zu einem Velomech, der ist superfreundlich und wechselt den Vorderreifen nach hinten und vorne montiert er einen neuen. Der Weg Nach Elantxobe hin und zurück ist ganz schön steil, Stefan muss ganz schön kämpfen beim rauf strampeln, zum Glück kann er nicht verloren gehen auf dem Tandem. 😉

schon wieder beim Mech…
diesmal supernett und gut…

Ich mache 1 1/4 Std. Fitnessübungen, gehe duschen und einkaufen. Es wird schon fast warm, so dass ich für knapp zwei Stunden in kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops rumlaufen kann. Zum Znacht backen wir Pizza mit selbstgemachtem Teig.

Nach dem Frühstück geht Stefan nochmals frischen Fisch kaufen für heute Abend. Danach verlassen wir Lekeitio in Richtung Elantxobe. Ohne Wind müssen wir motoren für knapp 1 1/2 Std. Die Hafeneinfahrt ist sehr eng und der Hafen wirklich sehr klein, aber tief genug.

der Leuchtturm von Lekeitio…
hier legen wir an…gratis…

Mani und ich fahren mit dem Velo nach Gernika für einen grösseren Einkauf. Hin und zurück ca. 30km, mehrmals sehr steil rauf und runter. Das war eine schöne Anstrengung.

Burg von Zelaieta…
nur noch rauf…
nach der anstrengenden Velotour noch ein erfrischendes Bad…
der schöne kleine Hafen von Elantxobe…
da bleibt man fit, kein Platz für Autos…
nach dem Abendspaziergang noch ein Schlummertrunk…
wir ankern…

Nach dem Frühstück und Fitness sind wir unterwegs nach Bermeo, wo wir ankern üben. Danach legen wir aber am Steg an. Bermeo ist ein hübsches Städtchen mit vielen schmalen Gassen und Stufen rauf und runter.

Eine nette Frau, die erkannte uns als Touristen, sie gab mir den Tipp unbedingt den kleinen Strand ausserhalb der Stadt, an der Psychiatrie und dem Friedhof vorbei, dann sei ich schon da. Ich spaziere dahin, der ist wirklich klein und schön.

eine der Kirchen…
1519 bis 1522 segelte einer die Route…
die Toilette ist nicht nutzbar…
die Dusche ist dauerbesetzt….

Am Donnerstag bleiben wir noch hier, weil wir in der Werft Holz bestellt haben um unseren Tisch im Cockpit zu vergrössern. Das wird aber erst morgen Vormittag fertig. Mani will sich anstrengen und will den Berg hoch wandern. Stefan und ich spazieren nochmals zum Strand.

toller Kontrast…
kleiner aber schöner Strand…
wilde Küste…

Am Abend grillieren wir im Park. Ein paar kleine herzige Mädchen beobachteten Mani beim Feuer anmachen und brachten ihm immer wieder kleine Holzstücke, Blätter oder Plastik zum Anfeuern.

wir grillieren im Park…

Danach ankern wir nochmals und bleiben über Nacht vor Anker. Morgens gegen 7 Uhr kommt ein Frachter in den Hafen, der grössere Wellen macht und uns etwas vertreibt, schon etwas nah an die Hafenmauer. Zum Glück ist Stefan schon wach und macht schon mal den Motor an. Da kommen auch schon zwei Hafenleute um uns weg zu schicken, wir dürften hier nicht bleiben. Also wechseln wir den Platz wieder zurück zum Steg.

Die Bretter für den Tisch sind fertig und wirklich sehr schön geworden. Super toll…

Wir verlassen den Hafen und segeln teilweise mit dem Gennaker in Richtung Bilbao, der Wind wechselt dauernd seine Stärke und zum Teil auch die Richtung, wir haben viel Arbeit, die Segel immer wieder rein und raus zu hieven. Im grossen Hafenbecken von Getxo ankern wieder.

mit Gennaker und Gross segeln…

Wir haben unsere Schwimmwesten mit einer D-Nema Leine präpariert, mit der man den verunfallten einfach aus dem Wasser holen kann.

alle Schwimmwesten sind mit einer D-Nema Leine präpariert…

Es ist sehr sehr heiss, es soll heute 36Grad sein. Natürlich schwimmen wir noch eine Runde und Stefan zeigt mir, wie ich Mani aus dem Wasser retten könnte, falls er reinfallen würde. Wir üben mit dem Bootsmannstuhl, um die Schwimmwesten nicht unnötig mit Salz zu belasten.

ich ziehe Mani aus dem Wasser…
und ziehe ihn nach hinten zum Eingang…
Abendbeleuchtung rund um die Bucht….

Am Samstag bringt Mani vor dem Frühstück das Tandem an Land. Nach dem Frühstück fahren wir zu dritt an Land. Stefan fährt mit den ÖV und wir mit dem Tandem zum Guggenheim Museum. Das Gebäude ist innen und aussen sehr interessant und imposant. Einige der Kunstwerke gefallen mir ganz gut.

eine Schwebebahn, auch Autos können damit befördert werden….
feine Gebilde aus Draht…
Wie Teppiche…
aus Maschendraht…
Vorderseite mit Muscheln und Chräleli…
das Gebäude innen…
Stahlkunst..
Spiegelraum mit vielen Lichtern…
spezielle Stahl-Glaskonstruktion….
die Spinne als Beschützerin….
sieht aus, als wäre ein Fenster geöffnet…
die Altstadt von…
Bilbao….
ist sehr empfehlenswert…

Heute Sonntag fahren wir mit dem Velo eine Rundtour auf der anderen Seite des Flusses bis nach Bilbao und zurück.

mit der Schwebebahn auf die andere Flussseite…
tausende Autos in La Arena Hondarza parken und suchen Parkplätze, viele Verkäufer von Taschen und Schuhen…
schöne geschwungene Fussgängerbrücke…
wieder mal gemeinsam auf einem Foto….
war eine schöne Tour….
Abendstimmung…
nach dem Nachtessen in dem Ort…