Bei Niedrigwasser spazieren wir heute über den Fussweg zur Isla de San Nicolas. Sie bietet viel Natur, eine Bunkerruine und eine tolle Aussicht zur Küste und zum Festland.


Am Nachmittag fahren Stefan und Mani mit dem Tandem nach Puerto de Elantxobe. Sie wollen schauen ob wir im Hafen anlegen können und was das Dorf zu bieten hat. Stefan entdeckt eine Scheuerstelle am Hinterreifen. Sie fahren zu einem Velomech, der ist superfreundlich und wechselt den Vorderreifen nach hinten und vorne montiert er einen neuen. Der Weg Nach Elantxobe hin und zurück ist ganz schön steil, Stefan muss ganz schön kämpfen beim rauf strampeln, zum Glück kann er nicht verloren gehen auf dem Tandem. 😉


Ich mache 1 1/4 Std. Fitnessübungen, gehe duschen und einkaufen. Es wird schon fast warm, so dass ich für knapp zwei Stunden in kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops rumlaufen kann. Zum Znacht backen wir Pizza mit selbstgemachtem Teig.
Nach dem Frühstück geht Stefan nochmals frischen Fisch kaufen für heute Abend. Danach verlassen wir Lekeitio in Richtung Elantxobe. Ohne Wind müssen wir motoren für knapp 1 1/2 Std. Die Hafeneinfahrt ist sehr eng und der Hafen wirklich sehr klein, aber tief genug.


Mani und ich fahren mit dem Velo nach Gernika für einen grösseren Einkauf. Hin und zurück ca. 30km, mehrmals sehr steil rauf und runter. Das war eine schöne Anstrengung.







Nach dem Frühstück und Fitness sind wir unterwegs nach Bermeo, wo wir ankern üben. Danach legen wir aber am Steg an. Bermeo ist ein hübsches Städtchen mit vielen schmalen Gassen und Stufen rauf und runter.
Eine nette Frau, die erkannte uns als Touristen, sie gab mir den Tipp unbedingt den kleinen Strand ausserhalb der Stadt, an der Psychiatrie und dem Friedhof vorbei, dann sei ich schon da. Ich spaziere dahin, der ist wirklich klein und schön.




Am Donnerstag bleiben wir noch hier, weil wir in der Werft Holz bestellt haben um unseren Tisch im Cockpit zu vergrössern. Das wird aber erst morgen Vormittag fertig. Mani will sich anstrengen und will den Berg hoch wandern. Stefan und ich spazieren nochmals zum Strand.



Am Abend grillieren wir im Park. Ein paar kleine herzige Mädchen beobachteten Mani beim Feuer anmachen und brachten ihm immer wieder kleine Holzstücke, Blätter oder Plastik zum Anfeuern.

Danach ankern wir nochmals und bleiben über Nacht vor Anker. Morgens gegen 7 Uhr kommt ein Frachter in den Hafen, der grössere Wellen macht und uns etwas vertreibt, schon etwas nah an die Hafenmauer. Zum Glück ist Stefan schon wach und macht schon mal den Motor an. Da kommen auch schon zwei Hafenleute um uns weg zu schicken, wir dürften hier nicht bleiben. Also wechseln wir den Platz wieder zurück zum Steg.
Die Bretter für den Tisch sind fertig und wirklich sehr schön geworden. Super toll…
Wir verlassen den Hafen und segeln teilweise mit dem Gennaker in Richtung Bilbao, der Wind wechselt dauernd seine Stärke und zum Teil auch die Richtung, wir haben viel Arbeit, die Segel immer wieder rein und raus zu hieven. Im grossen Hafenbecken von Getxo ankern wieder.

Wir haben unsere Schwimmwesten mit einer D-Nema Leine präpariert, mit der man den verunfallten einfach aus dem Wasser holen kann.

Es ist sehr sehr heiss, es soll heute 36Grad sein. Natürlich schwimmen wir noch eine Runde und Stefan zeigt mir, wie ich Mani aus dem Wasser retten könnte, falls er reinfallen würde. Wir üben mit dem Bootsmannstuhl, um die Schwimmwesten nicht unnötig mit Salz zu belasten.



Am Samstag bringt Mani vor dem Frühstück das Tandem an Land. Nach dem Frühstück fahren wir zu dritt an Land. Stefan fährt mit den ÖV und wir mit dem Tandem zum Guggenheim Museum. Das Gebäude ist innen und aussen sehr interessant und imposant. Einige der Kunstwerke gefallen mir ganz gut.















Heute Sonntag fahren wir mit dem Velo eine Rundtour auf der anderen Seite des Flusses bis nach Bilbao und zurück.







