Endlich die Arbeiten erledigen, die das Einwassern ermöglichen

Mani wäscht und poliert das ganze Deck und die ganze äussere Fläche oberhalb der Wasserlinie . Ich schleife weiter am Heck die Ausbesserungen, bis sie ganz fein und kaum mehr ein Unterschied zur Grundfläche ist. Das ist viel Arbeit und braucht Geduld. Die Reelingstützen und Drahtseile poliere ich mit einem starken Schwamm um den Rost zu entfernen.

Mani poliert fleissig…
hoffentlich wird das auch sauber…
das glänzt ja richtig…

Am Dienstag Nachmittag wird die Miss Suma versetzt, damit wir diese Woche den Rest der Bombe reparieren und das Bugstrahlruder schleifen und neu streichen können.

ein paar Meter zurück, sonst müsste ich mit einem Kran ans Bugstrahlruder ran…
nach einem Jahr sieht das schon so aus, da habe ich wohl schlecht gearbeitet….
also heisst es abschleifen…
auch Jose schleift….
der Propeller ist poliert…
der Motor auch…
die erste Seite glänzt schon richtig…
ein Schlummertrunk im Cafe an der Itzurun-Küste…
schöne Abendstimmung…

Am Donnerstag wird Mani mit polieren des Aussenbootes fertig. Die zweite Seite wird noch schöner als die Erste. So schön war das Boot schon lange nicht mehr. Ich male das Bugstrahlruder und den Motor neu an.

das blendet schon fast…
der Propeller ist fertig…
der Motor auch bald…

Mani hat Copper Coat bestellt direkt beim Hersteller. Das ist heute gekommen. Das muss aber nach dem Anstreichen mindestens drei Tage an der Luft trocknen, bevor das Boot ins Wasser kommt. Das heisst wir können morgen nicht einbooten. Da am Montag Feiertag ist, booten wir am Dienstag ein.

Deshalb nutzen wir die Zeit am Freitag und fahren nach Hendaye, Frankreich. Einen Teil der Strecke nehmen wir das Tandem mit auf den Zug, alles mit dem Velo zu fahren und auch in diversen Läden einzukaufen wird sonst zu viel. Diese Woche war das Tandem beim Velomech bis gestern Abend zum Service. Kurz vor 9Uhr wollen wir los. Doch irgend etwas ist am Tandem nicht in Ordnung. Am mittleren Kranz streift etwas, es rollt sehr schlecht und die Kette springt. Scheisse, müssen doch alles mit dem Zug fahren. Dabei wäre das Wetter heute perfekt zum Velofahren. Um 10.30 Uhr kommen wir in Hendaye an und gehen zum Decathlon, U-Ship, Mr. Bricolage und in den Intermarche. Es kommen fast 15km zusammen, die wir heute insgesamt zu Fuss zurücklegen. Wieder zurück auf dem Boot, bin ich müde und hungrig, koche mir Gemüse. Mani fährt nochmals zum Velomech um sich zu beschweren. Ein Kranz wurde nicht ausgewechselt. Sie müssen den bestellen. Das dauert eine Woche. Wir bekommen Bescheid, wenn er da ist. Aus Frust gönnt sich Mani eine Schoggi, isst dafür nichts zum Znacht. Dafür hat er neuem Tatendrang und montiert noch ein paar kleinere Arbeiten.

Am Samstag nach einem gemütlichen Frühstück gehe ich einkaufen für das Wochenende und in einen Bioladen, ich will mal schauen, was es hier so für Bioprodukte gibt. Mani streicht heute den Kiel mit Copper Coat. Bis ich am Nachmittag zurück bin, ist Mani mit Streichen fertig, dann putzt er das Cockpit und ich passe den neuen Schutz an der Reelingstütze an, damit unsere Motortasche keine Schrammen mehr bekommt.

das sieht wieder viel besser aus als auch schon…
über den Stumpf muss was drüber…
den Knauf habe ich weiter ausgefeilt…
Apero an Deck….

Am Abend auf 19.30 Uhr bekommen wir Gäste zum Racclette essen. Wir haben Jose und Xiomara eingeladen. Zum Apero Piementos und gebratene Datteln mit Feta und Speck, danach Racclette mit Gemüser und Kartoffeln. Es ist ein sehr schöner gelungener Abend. Vielen Dank für euren netten Besuch.

beim Racclette….