
Am Montag nach dem Frühstück schreibe ich den Bericht vom Sonntag fertig während wir mit dem Gennaker segeln. Kurz nach dem Mittag kommen wir in der Bucht von Ares an und ankern.



Am Dienstag Morgen ist das Wetter richtig schlecht und es regnet, so dass wir den Morgen auf dem Boot bleiben und spielen. Am Nachmittag sammeln wir Muscheln am Strand und gehen Pulpo essen.





Am Mittwoch morgen nach dem Frühstück verlassen wir die Bucht von Ares in Richtung Ferrol, der Wind meint es gut mit uns, wir können die ganze Strecke segeln. Bernhard ist früher viel mit seinem Opa segeln gegangen und geniesst das richtig. Cristina hat vorgesorgt und alles mit an Deck genommen, was sie ev. braucht, dass sie nur für die Toilette nach unten gehen muss, um die Gefahr der Übelkeit zu reduzieren. Am späteren Nachmittag kommen wir in der Bucht von Ferrol an, Ankerplätze hat es keine schönen, Wir fahren in den Hafen und legen wegen der besseren Windrichtung am Fischersteg an. Die Polizei ist auch schon da und weist uns weg, wir sollen im Hafenbüro anrufen und im Yachthafen drüben anlegen. Der Wind hat etwas nachgelassen, so können wir einfach Rückwärts an den Steg und gut anlegen.







Mani verwöhnt uns mit frisch filetierten Pinkgrapefruits. Cristina und ich gehen ins Dorf zum Einkaufen. Kaum sind wir aus dem Hafen raus kommt schon wieder die Polizei und gibt uns eine andere Nummer, die wir anrufen sollen um uns anzumelden. Aber es nimmt nie jemand ab.
Bei so viel ankern in Buchten nutzen wir unsere Clesane-Toilette sehr oft, heute müssen wir den Plastiksack wechseln.
Im Geschäft hat es endlich mal reife Feigen, Cristina und ich stürzen uns richtig gehend darauf und kaufen genügend für heute und morgen, auf dem Rückweg geniessen wir im Park bei einer Pause feine frische reife Feigen und Aprikosen, so zusagen zum Apero.
Ich beobachte schon seit Monaten, wie die Feigen reifen und hoffe bald mal welche ernten zu können. Aber so wie es scheint habe ich die erste Ernte verpasst. An allen Bäumen sind immer nur unreife dran. Gestern habe ich sogar zerquetschte reife am Boden gefunden, aber keine am Baum. Ich habe mich soo darauf gefreut, wie letztes Jahr frische Feigen vom Baum zu pflücken und Wähen zu backen und frisch zu geniessen.

Dank unserer Fruchtpause in einem Park vermissen uns unsere Männer schon und rufen uns an wo wir bleiben. Nach ein Paar Minuten wieder beim Boot verräumen wir alles und gehen Tapas essen. Leider hat die Heladeria um 21 Uhr schon geschlossen. Viel zu früh, finden wir. Die Spanier haben schon sehr komische Kaffee- Glace-und Essenszeitenregeln. Eine Churreria soll etwas weiter im Ort bis 22 Uhr geöffnet haben, wir gehen zügig dahin, damit wir rechtzeitig da sind, bevor sie schliesst. Die hat sogar Coupes, und was für welche!!!! Da muss grad extra gesündigt werden!!!


Bald nach dem Frühstück kommt eine Hafenmitarbeiterin zu uns zum Boot, macht Fotos von unseren Ausweisen und den Bootspapieren. Weil wir den Hafen heute schon wieder verlassen, müssen wir auch nichts bezahlen, es interessiert sie nicht, dass wir gestern schon gekommen sind. Ist auch gut, Toiletten und Duschen sind ja auch keine vorhanden…
Wir verlassen den Hafen und segeln nochmals sehr gemütlich nach Mera in die wunderschöne Bucht. Wir wollen uns nochmals bei Schwimmen abkühlen und das Ankern so richtig geniessen. Das ist einfach toll, wir haben Wasser, Strom, Toiletten, feines Essen und gute Unterhaltung. Wir brauchen keinen Hafen. Mani lädt unsere deutschen Ankernachbarn ein zu einem Kaffee, wir unterhalten uns gut.

Danach kocht uns Cristina ein superfeines Pilzrisotto. Vielen herzlichen Dank. Auch für die lässigen Spiele, die wir mit euch spielen durften.
Heute Freitag ist unser letzter Tag, bald nach dem Zmorgen fahren wir in den Hafen von A Coruna auf der gegenüberliegenden Seite, die Fahrt dauert nur eine Stunde, Wind hat es keinen. Um zu segeln würde die Zeit eh nicht reichen, während der Überfahrt hängen Mani und Bernhard die Fender und die Leinen parad und schon fahren wir in den Hafen ein, wo uns auch schon ein Marinero erwartet. Mani meldet uns an, danach fährt er mit dem Tandem zum Flughafen A Coruna um wieder ein Mietauto zu holen, morgen fliegen Cristina und Bernhard von Porto nach Hause.
Cristina und Bernhard machen ein Nickerchen und ich lese mein Buch zu Ende. Am Nachmittag bereite ich den Brotteig für das Frühstück morgen zu, danach spritzen wir zusammen das Boot, die Tandemtasche und das SUP mit Süsswasser ab, das gibt eine lustige Wasserschlacht, eine schöne Abkühlung, wir können im Hafen ja nicht mehr so toll schwimmen wie in den Buchten diese Woche. Ca. um 15.30 Uhr kommt Mani zurück.


Wir gehen wieder mal richtig duschen. Danach schlendern wir in die Altstadt, suchen uns ein passendes Restaurant und geniessen unseren Abschiedsabend.







Nach einem gemütlichen Zmorgen bringt Mani Cristina und Bernhard nach Porto zum Flughafen. Ich bleibe auf dem Boot und sortiere die Kleider, die die mit in die Schweiz kommen zum packen, das was auf dem Boot bleibt zum Einvakuumieren und die Schmutzwäsche die wir heute Abend noch waschen gehen. Mani kommt gegen 18 Uhr zurück, mit der Schmutzwäsche machen wir uns auf den Weg zur Laundry. Nach dem Wäsche schön zusammenlegen und packen sind wir um 21.30 wieder auf dem Boot.

Nach einem kurzen Getränkefrühstück machen wir uns auf, die Fock runter zu nehmen, zusammenlegen und in der Gästekabine zu versorgen. Alle Kleider, Decken, Kissen und die Lebensmittel die hierbleiben vakuumieren wir Motten- und Feuchtigkeitsfest ein. Die Abdeckplache für das Boot spritzen und bürsten wir ab.

Wir gönnen uns noch einen Spaziergang zum Torre de Hercules, dem ältesten, am besten erhaltenen Leuchtturm Spaniens aus dem 2. Jahrhundert. Danach gibt es Resteessen.


