Abwechslungsreiche Woche…

Das Frühstücksbuffet ist eher ein Süssigkeitenbuffet als ein Frühstücksbuffet, es hat so viele Guetzli und Küchlein. Wir essen Toast, Käse und Gomfi. Ich möchte mir noch ein Müsli mit Haferflocken und Flackes machen, dazu etwas Kompott. Ich weiss nicht was für einer es ist, ev. Orange, er ist auf jeden Fall rot…. -oje das ist ja kalte Tomatensauce, das kann ich nicht essen….

Wir müssen nur noch etwa 30 min den Berg hochfahren, danach gehts lang Bergab, in Alceda gönnen wir uns einen Kaffee zur Pause.

immer noch etwas Bergauf durch viel Grün…
Kaffeepause in Alceda…
verwachsenes altes Viadukt in Santiurde de Toranzo

Für die Zeit wo wir mit dem Velo mehrere Tage unterwegs sind und das Boot allein lassen, lässt Mani sein Handy im Boot am Ladegerät angeschlossen, dass der Akku nicht schwach wird. Ich tracke mit Samsung Find sein Handy, so kann ich sehen ob das Boot noch an der richtigen Stelle ist. Es sieht alles gut aus.

Wieder auf dem Boot, packen wir alles aus und ziehen uns um zum Schwimmen und duschen. Wir paddeln in den kleinen Hafen, schwimmen eine kleine Runde, duschen und paddeln wieder zum Boot.

Es regnet heute Morgen als wir aufwachen. Das passt, dann arbeiten wir an unserem Cockpit-Tisch, den wir vergrössern wollen, bald werden wir zu fünft am Tisch essen, da brauchen wir definitiv mehr Platz.

so sollte das aussehen, wenn es fertig ist…
die Löcher bohren und…
die Kerbe für den Fusshalter ausschneiden….
toll ist es geworden….
Besuch kann kommen…

Der neue Tisch ist gedeckt und das Essen fast auf dem Tisch, da ruft Mani: ,,die Spanier kommen, wir bekommen Probleme,,. Die Zivilpolizei besucht uns. Wir dürfen hier nicht ankern, der Platz sei zu nah in der Anflugschneise des Flughafens und in der Sicherheitszone. Es gebe weiter draussen gute Ankerplätze und Bojen, die für unsere Bootsgrösse geeignet sei. Aber wir dürfen noch hier Nachtessen, danach müssen wir weg. Ein weiterer Segler kommt grad in die Bucht rein und will auch hier ankern. Die Zivilpolizei beachtet ihn aber nicht und fährt weg. Nach ein paar Minuten, der Anker ist fest, drehen sie doch um und schicken auch ihn weg.

die Hafenpolizei….

Nach dem Essen zieht Mani den Anker hoch, wir melden uns bei der Air-Port-Kontrolle um den Flughafen über den Fluss passieren zu dürfen. An der Playa de los Peligros sollen wir an die Boje, meinte die Hafenpolizei. Wir nehmen eine der beiden Bojen und machen uns fest.

unsere neue Aussicht…

Am Mittwoch kümmern wir uns endlich mal um unsere Steckdose die immer wieder ausfällt. Wir haben den Übeltäter ja schon vor einer Weile gefunden, ein Kabel beim Elektrokasten, das durchgeschmort ist. Mani kürzt es, macht neue Sicherungsüberzüge drauf und schliesst das Kabel an einen separaten Schalter, der nur die Küchensteckdose versorgt. Es müssen nicht alle Steckdosen an sein, wenn wir nur eine brauchen.

endlich kein Verlängerungskabel mehr…

Vor dem Veloausflug besuchen wir mit dem Dinghi unsere deutschen Bootsnachbarn. Wir verabreden uns, dass Mani sie nach unserem Ausflug abholt, ich schwimme vom Land zum Boot, ich habe mir eine leuchtend Orange Schwimmboje gekauft, damit man mich besser sehen kann. Tina und Gustav kommen zu uns aufs Boot und trinken was. Wir unterhalten uns sehr gut. Nach etwa zwei Stunden bringt Mani sie zu ihrem Boot zurück.

Tina und Gustav auf Besuch….
die Out of the blue….

Heute Donnerstag regnet es am Morgen und es ist kühl. Endlich habe ich Zeit meine SUP-Schutztasche zu nähen. Ich habe mir ein Sofa-Überzugtuch gekauft, das von der Grösse gut passt, so dass ich nicht zu viel Reste habe. Mani schlägt mir zwei Ösen für die Kordel rein. Danach fahren wir mit dem Dinghi an Land für einen kleinen Spaziergang. Ich ringe schon ein paar Tage damit, mal einen Coiffeur-Termin zu buchen. Mani meint schon länger, dass es nötig ist. Wir haben einen gefunden, der mir sympathisch ist und ich vereinbare einen Termin auf morgen 17.30 Uhr. Mal sehen wie ich morgen aussehe…

ich bin am Nähen…
die Ösen sind drin….

Es ist Samstag und ich backe wieder mal ein Brot. Seit wir auf Butangas umgestellt haben, hat unser Ofen und der Herd viel mehr Power. Ich habe das Brot genau gleich lange gebacken wie sonst, aber es ist viel dunkler aber auch viel knuspriger geworden, aber sehr fein.

etwas dunkel, aber es schmeckt sehr fein…

Nach dem Frühstück verlassen wir die Bucht und fahren in Richtung Hafen. Am Montag bekommen wir Besuch, heute waschen wir das Deck, das Dinghi und das Tandem mitsamt Tasche, alles muss von Sand befreit werden. Staubsaugen, aufräumen, die Gästezimmer räumen und die Betten müssen bezogen werden.

alles wieder sauber….

Mein SUP ist auch wieder aufgeblasen und hat sogar einen selbst genähten Sack bekommen, um es vor Sonne, Salzwasser und den Befestigungsgurten zu schützen.

so ist es vor Sonne geschützt…
beim Abendspaziergang, Santander im Hintergrund…
unser Hafen…
etwas länger als sonst, ist ganz ok…

Heute Vormittag geht Mani zu Fuss das Auto am Flughafen abholen, in dieser Zeit mache ich etwas mehr als eine Stunde Fitness mit Gabi, danach geniesse ich die Sonne in meiner schönen Hängematte.

das ist relaxen pur…

Wir wollten heute mit dem Auto einen Ausflug machen, etwas weiter als wir mit dem Velo können. Aber das Wetter ist so schön und warm, deshalb entscheiden wir uns doch für eine Velotour.

Sicht von Pedrena nach Santander…
Richtung Berge…
toll, wie die Hunde Spass haben…

Dafür fahren wir am Abend mit dem Auto in ein Restaurant, das wir bei der Velotour gesehen haben. Wir essen Calamares und sehr fein zubereitete Seebrasse mit Kartoffeln.

Seebrasse mit Kartoffeln…