Ich gehe heute alleine durch den Ort spazieren und zur Ermita de La Guia hoch und schaue mir das Dorf und die Gegend von Oben an.



Am späteren Nachmittag ist nochmals Action angesagt. Teresa, Heinz, Mani und ich gehen Jet-Ski fahren. Eine geführte Tour zu den Höhlen an der Küste. Es hat hohe Wellen, wir hüpfen manchmal recht in die Höhe und wir werden teils voll von den Wellenspritzern erwischt. Es macht doch Spass, sowas mal zu erleben, obwohl ich immer über die Jet-Ski-Raser gelästert habe.








Anita kocht heute für uns einen feinen Kichererbseneintopf danach gönnen wir uns noch einen Dessert von einer Spezialitätenconfiserie.
In der Nacht auf Dienstag konnte ich fast nicht schlafen. Während die anderen Frühstücken trinke ich nur einen grossen Eiweissdrink und gehe danach wieder schlafen. Teresa und Mani manövrieren das Boot aus dem Hafen und wir fahren Richtung Gijon. Am Nachmittag kurz vor 15 Uhr treffen wir im Hafen ein. Heinz, Anita und Teresa besichtigen die Stadt. Mani und ich machen einen längeren Spaziergang im nahen Park und am Strand. Am Abend treffen wir uns beim Korean BBQ zum Essen. Heinz und Anita laden uns zum Abschiedsessen ein.





Heute nach dem Frühstück verabschieden sich Anita und Heinz, sie fahren mit dem Bus nach Bilbao, bis sie am Sonntag heim fliegen. Das Wetter ist zwar recht warm aber stark bewölkt. Wir vertreiben uns heute den Tag in der Stadt mit Spazieren und durch die Geschäfte schlendern. Mani fährt mit dem Velo zu den nächst möglichen Häfen und schaut wo wir als nächstes hinfahren.
Auch am Donnerstag meint es das Wetter mit uns nicht gut, der Wind lässt auf sich warten, nur 4-6Kn und sehr unbeständig in der Richtung, dicken Hochnebel und es ist sehr feuchtwarm. Vom Segeln können wir nur träumen. Wir fahren unter Motor nach Aviles, ca. 4Std. fahrt.



Wir nutzen die Gelegenheit das Dinghi auf den Steg zu hieven und den Schutzstoff abzumessen. Teresa unterstützt mich fleissig dabei.


Am Freitag nach dem Frühstück verlassen wir den Hafen, wir wollen nach Cudillero, wo wir nicht bei Niedrigwasser in den Hafen sollten. Die Fahrt unter Motor und kaum Wind dauert ca. drei Stunden. Am Nachmittag ist Ostwind angesagt, der lässt aber wieder lange auf sich warten und kommt erst als wir schon im Hafen sind. Schade. Das Dorf ist stark in die Felsen gebaut und vom Hafen aus nicht sichtbar. Die Häuser sehr verschachtelt, bunt und rustikal. Duschen und Toilette gibt es nur öffentliche im Dorf, macht nichts…











Heute Samstag unternehmen Mani und ich eine Velotour. Das Ziel wäre bis zum nächsten Hafen, Luarca. Da wollen wir länger bleiben und das Boot ein paar Tage verlassen bevor Teresa wieder nach Hause fliegt. Mit dem Velo ist die Strecke aber zu weit und Züge fahren heute nicht viele. Wir fahren eine andere Runde.
In den Bergen hängen die Wolken und es ist sehr schwül-warm und feucht. Wenn ich Düfte auf die Homepage packen könnte, würde es jetzt nach Zedern-, Eukalyptus und Holderblüten duften. Es hat hier sehr viele Eukalyptusbäume, ich wusste gar nicht, dass es die auch in Europa gibt.



Im Strassengraben entdeckt Mani eine Schildkröte, sie ist schräg gekippt und liegt mit dem Panzer am Bordsteinrand an. Ich setzte sie zurück ins Gras, hoffentlich läuft sie in die richtige Richtung und nicht wieder auf die Strasse.


Heute nach Teresas morgentlichem Hundespaziergang, meinen täglichen Fitnessübungen mit Gabi und Frühstück verlassen wir um 9.30 Uhr den Hafen. Heute ist endlich mal wieder Ostwind angesagt. Zu unserer Freude stimmt das auch. Wir setzen die Fock. Nach dem nächsten Kurswechsel haben wir Halbwind und eher schwach. Das passt für den Gennaker.


Leider dreht der Wind ganz plötzlich. Leider haben wir das Grosssegel nicht gesetzt… es verdreht uns den Gennaker, wir können ihn nicht schön einrollen. Wir lassen es runter und nehmen es ins Cockpit, wenn wir an Land sind packen wir es neu. Der Wind kommt jetzt von hinten, das geht mit dem Leichtwindsegel eh nicht. Wir setzen die Fock und die Spystange. Leider rutscht während der Montage die Spystange ganz hoch und verklemmt sich. Teresa klettert mit dem Bootsmanstuhl hoch und haut mit dem Hammer drauf, bis sie sich löst. Danach segeln wir ruhig und ohne weitere Probleme in den Vorhafen von Lluarca.

Wir machen an einer Boje fest und mit zwei Leinen an einem geführten Schwimmkörper an der Mauer, so kann das Boot rauf und runter mit der Strömung. Ankern geht nicht, sonst schwoien wir in die Hafeneinfahrt.


Als erstes brauchen wir eine Pause und einen Kofffeinschub, wir suchen uns ein schönes Café und trinken Kaffee und Cola. Wir schauen, wo an Land wir das Segel ausbreiten und neu zusammenrollen können. Danach holen Mani und ich mit dem Dinghi das Segel vom Boot und spannen es an zwei Laternen auf. Das ganze dauert nur ein paar Minuten, einpacken und zurück aufs Boot.


Teresa und ich wollen den Dinghi-Schutz fertig nähen, während ich mich umziehe, versucht Teresa schon mal die Decke am Dinghi zu befestigen. Auf einmal höre ich lautes Lachen, das klingt als wäre sie im Wasser gelandet.


Lieder ist die Decke jetzt nass, wir müssen sie zuerst trocknen lassen. Wir hängen sie vorne über den Bug auf zum trocknen. Wir gehen ins Dorf essen. Es beginnt zu regnen, so dass jetzt das ganze Tuch nass ist und länger trocknen muss.
