Nach dem Frühstück mache ich eine Stunde Fitness mit einer Fitnessinstruktorin von YouTube. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach San Sebastian, da es viel regnet und meine Regenjacke nicht mehr dicht ist, brauche ich eine Neue. Im Decathlon finde ich eine die einigermassen passt. In der Stadt schauen wir ob der Hafen Platz für uns hat, wir möchten ende Woche nach San Sebastian in den Hafen.
Nach dem Nachtessen machen wir noch einen kleinen Spaziergang zur grossen Hafenmauer.




Auch heute Dienstag ist wieder viel Regen angesagt, wir stehen etwas später auf als sonst. Nach dem Zmorgen kommt die Hafenmeisterin, sie sagt, das wir hier nicht anlegen dürfen, der Quai sei nur für die Fischer. Schade, aber ok, wir sind ja schon lange hier, morgen wollten wir sowieso weg. Wir bereiten uns vor zum ablegen, alle Leinen die nicht mehr gebraucht werden reinholen, bündeln und versorgen. Die anderen Leinen legen wir alle auf Slip, damit wir sie vom Boot aus bedienen können beim Ablegen. Aus dem Hafenkanal raus, setzen wir die Fock und kreuzen einmal auf um gemütlich mit 10 bis 15 Knoten Wind nach Getaria zu segeln. Wir haben Glück mit dem Wind und es regnet grad nicht. Wir nutzen wieder eine Boje. Wir rudern an Land und gehen zu Fuss nach Zarautz um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.



Am Mittwoch bekommen wir Besuch von Stefan aus Deutschland. Er ruft uns an, kurz bevor wir mit dem Velo nochmals zum Decathlon fahren wollen. Was ist jetzt geschehen, entweder ist er krank oder es ist etwas passiert. Seine Garage steht unter Wasser und er weiss nicht warum. In 30min muss er auf den Bus. Er ruft uns wieder an, wenn er mehr weiss. Zum Glück ist nur ein Rohr verstopft, er macht alles sauber und trocken, ev. schafft er es dann mit dem Taxi zum Flughafen, sonst würde am Nachmittag auch noch ein Flieger gehen.
Kurze Zeit später ruft er wieder an und gibt uns Bescheid, dass er es mit dem Taxi noch schafft rechtzeitig am Flughafen zu sein.
Im Decathlon kauft sich Mani zwei neue Jacken. Um ca. 14 Uhr sind wir wieder beim Boot. Wir gehen duschen und machen uns auf den Weg mit dem Bus nach Zarautz um Stefan abzuholen. Am Abend gehen wir Tapas essen in Getaria.
Nach dem Frühstück schicke ich die beiden Männer auf einen Spaziergang und mache eine Stunde Fitness mit Gabi.

Danach verlassen wir den Hafen und segeln Richtung San Sebastian mit mehr Wind als gedacht, Böen bis 24kn. Wir wollten eigentlich in den Hafen, weil wir morgen nach Pamplona fahren. Der Hafen sei voll und hätte kein Platz für uns. Wir üben einmal ankern und riskierens dann und fahren einfach mal in den Hafen rein. Der ist sehr eng und die Einfahrt sehr schmal. Gerade wollen wir in den Innenhafen, kommt das Ausflugsboot raus, hinter uns ist auch schon der nächste Segler. Als wir den Liegeplatz ansteuern kommen uns schon der Hafenmeister und die Bürodame entgegen, wir dürfen hier nicht anlegen, der Platz sei zu schmal, wenn das andere Boot dann kommt. Wir drehen um und ankern in der Bucht. Unser Platz ist super schön und wir liegen ruhig mit toller Sicht auf die Stadt.

Zum Znacht essen wir gemischten Salat und Fisch. Stefan richtet den Fisch an mit einer Butter-Kräuterfüllung. Der war super mega fein. Vielen Dank.




Heute nach dem Frühstück an Deck bei schönstem Wetter besuchen wir noch die Stadt, schauen uns eine Kirche an und trinken Kaffee in einem Restaurant an der Sonne.

Im Hafen hätten sie jetzt Platz für uns, aber nur für zwei Nächte. Da wir aber nach Pamplona wollen und zwei Nächte bleiben, reicht das nicht. Wir entscheiden uns nach Zumaia zu fahren.


Es ist wenig Wind angesagt, wir testen heute unseren Gennaker. Zuerst bergen wir den Anker mit unserer neuen Ankerwinsch, die super funktioniert. Danach montieren Mani und Stefan die Stange für das Leichtwindsegel, dann ziehen wir das Segel hoch. Aus der Bucht fahren wir mit dem Grosssegel raus und schauen was uns draussen erwartet. Als erstes lassen wir den Gennaker raus und sofort wieder rein, damit wir wissen wie das geht. Wind hat es genug. Wir setzen es nochmals und segeln, der Wind nimmt zu, schon bald zu viel, wir müssen es wieder bergen.


Beim Bergen, das Segel ist schon fast eingerollt, rollt es wieder auf, weil die Rolle sich dreht, obwohl die Leinen beide gespannt sind. Wir müssen es runterholen und nehmen es durch die vordere grosse Lucke ins Boot rein, so ist es schnell geborgen, der Wind hat stark zugenommen. Wir segeln mit bis zu 18kn Wind in Böen. 30min später ist der Spuck schon wieder vorbei und wir haben fast keinen Wind mehr, zum Schluss müssen wir sogar motoren.

Später im Hafen ziehen Mani und Stefan das Segel nochmals hoch um es schön einzurollen, einpacken und versorgen.
Am Samstag früh, Mani frühstückt alleine und fährt mit dem Tandem alleine nach Pamplona, das sind über 120km. Stefan und ich frühstücken etwas später gemeinsam und fahren mit dem 11 Uhr Zug nach San Sebastian und von da mit dem Bus nach Pamplona. Kurz nach 15 Uhr sind wir in der Unterkunft, richten uns ein und empfangen um um 17.30 Uhr Mani. Später spazieren wir durch die kleinen schmalen Gassen und finden ein feines Restaurant wo wir ein 3-Gang Menü geniessen dazu eine Flasche Rotwein. Leider habe ich keine Fotos gemacht. Es war sehr fein.
Am Sonntag nach dem Frühstück in einem Café in der Nähe unserer Unterkunft besichtigen wir die Stadt, geniessen Kaffee und feine Crepes mit Bananen und Nutella. Das Wetter lässt sehr zu wünschen übrig, es regnet immer mal wieder, zum Teil sehr heftig. Zum Glück werden wir nie nass. Zum Znacht essen wir beim Asiaten Tischgrill. Am Handy bestellen wir fertige Gerichte oder die rohen Zutaten, die wir dann am Grill grillieren. Alle acht Minuten max. 15 Sachen, 5 pro Person. Auch super lecker.









